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Biologie Olympiade 2018

Biologie Olympiade 2018

Zum wiederholten Male in Folge nehmen motivierte Bio-Leistungskursschülerinnen und -schüler der Augustinerschule an der Biologie-Olympiade 2018 teil.

Was ist die Biologie-Olympiade ?

Hierbei handelt es sich um einen internationalen Schülerwettbewerb, der im Jahre 1989 von sechs Nationen gegründet wurde und der zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben zählt. Zudem ist er auch auf dem Informationsportal zur Talentförderung vertreten. Er dient zur Förderung biologisch interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II.

Welche Ziele liegen dem Wettbewerb zugrunde ? Neben aktivem Interesse an bio-logischem Arbeiten, der Förderung kreativen Denkens beim Lösen theoretischer und praktischer Fragestellungen zu Aufgaben aus den Bereichen Ökologie, Genetik, Evolution und Neurobiologie sollen Kontakte zwischen jungen Menschen verschiedener Länder gefördert werden.
In der ersten Runde nahmen aus den beiden Q3-Leistungskursen der Augustinerschule mit ihren Lehrerinnen Karin Stein und Ursula Brandt-Sandkühler insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler teil.

Dieses Jahr standen beispielsweise im praktischen Aufgabenteil des Bereichs Ökologie mit dem Namen „Freche Früchtchen“ Keimungsversuche von Apfelkernen im Mittelpunkt. Es galt, Bestimmungsmethoden über den Reifegrad dieser Frucht zu erforschen und sich mit speziellen Hefezellen theoretisch auseinanderzusetzen, die die Obstgehölze vor Krankheiten wie Feuerbrand und Apfelschorf schützen können. Weitere Aufgaben stellten das Blut („Blut ist dicker als Wasser“), den Fischfang und auch die genetische Variabilität  von Populationen in den Fokus.

Die erste Runde wurde von folgenden  Augustinerschülerinnen und -schülern erfolgreich absolviert: Eileen Breunig, Lisa Dillinger, Isabelle Grund, Jessica Kraft, Lena Marquardt, Lea Reich, Ann-Kathrin Schneider , Lena Tauber (Kurs Karin Stein), Anna Bischoff, Eve Eichler, Jessica Engel, Gina Günther, Lena Hardt, Nina Hartmann, Amanda Jahn, Amelie Jürgens, Nikan König, Tanisha Lippert, Sophie Renner, Jana Römer, Carolin Sattler, Alicia Schmidt, Jan-Hendrik Stelz, Louisa Trappe, Lena Ulrich und Lilly Wahl (Kurs Ursula Brandt-Sandkühler). Lisa Dillinger,  Louisa Trappe, Lena Hardt, Sophie Renner und Jana Römer zogen hierbei in die zweite Runde ein. Sie mussten in zwei Zeitstunden 30 Aufgaben als Multiple-Choice-Fragen und sechs komplexe Aufgaben aus den Bereichen Anatomie und Physiologie von Tier und Mensch, Cytologie, Genetik und Evolution, Botanik, Ökologie, Systematik und Verhalten lösen. Von 600 Teilnehmern schafften es vier Schülerinnen, sich im Feld des zweiten Drittels zu platzieren

2. Reihe (li-re): Martin Göbler, Lena Hardt, Jana Römer, Louisa Trappe
1. Reihe (re-li): Ursula Brandt-Sandkühler, Lisa Dillinger, Sophie Renner, Karin Stein 

Lisa Dillinger schaffte es gar in das erste Drittel und konnte sich somit in die Gruppe der zehn besten Teilnehmer in Hessen einreihen. Sie durfte deshalb als besondere Auszeichnung an dem Landesseminar für die hessischen Landessieger an der Technischen Universität Darmstadt teilnehmen. Hier führte sie an vier Praktikumstagen molekulare und mikrobiologische Versuche im Labor durch und bekam so Einblicke in die Arbeit einer Forschungsgruppe.

Da dieser Wettbewerb mit seinen vier Runden sehr anspruchsvoll ist, schaffen es von den 1500 Teilnehmern deutschlandweit nur vier nach Shiraz, Iran. Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen und Schüle, die mit so viel Engagement sehr gute Arbeiten eingereicht haben.

Martin Göbler, Lisa Dillinger, Karin Stein

 

U.Brandt-Sandkühler