Was macht man in Latein?

Im Lateinunterricht steht das Übersetzen lateinischer Texte ins Deutsche im Mittelpunkt. Schwerpunkt ist somit die Arbeit an schriftlichen Texten. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

Latein ist eine formenreiche Sprache, deshalb spielen genaues Beobachten, Vergleichen und Erkennen von Zusammenhängen eine wichtige Rolle, sodass auf diese Weise analytische und problemlösende Fähigkeiten geschult werden. Ein lateinischer Text ist manchmal wie ein Rätsel, das gelöst werden will.

Textgrundlage ist in den ersten Lernjahren das Lehrwerk Pontes, das spannende, altersgerechte Geschichten mit vielfältigen Differenzierungs- und Übungsangeboten in jeder Lektion, ausführlichen Praeparationes zur Vorentlastung, Selbstevaluationen nach jeder Lektion und vor allem vielen multimedialen Angeboten rund um das Schülerbuch wie z.B. Erklärvideos, 3D-Rekonstruktionen, Audiodateien und eine Lern-App in einer zeitgemäßen Gestaltung bietet. Im Anschluss daran werden Originaltexte römischer Autoren gelesen, z. B. Cicero, Ovid, Seneca.

Zusätzlich arbeiten wir in allen Jahrgängen mit der Lernplattform Navigium, bei der man es durch fleißiges Vokabellernen vom Futterholer bis zum Legaten schaffen oder sich mit seinen Freunden in spannenden Vokabelduellen messen kann.

Aber natürlich bleiben wir im Lateinunterricht nicht beim Übersetzen stehen. Wir untersuchen und interpretieren einen Text: Wie ist er aufgebaut? Was bedeutet der Inhalt? Was ist die Absicht des Autors? Und wie versucht er sein Ziel zu erreichen?

Die Texte bringen uns das Leben der Menschen in der Antike näher und durch diesen Spiegel unser eigenes:

  • Wie wohnten die Menschen damals, wie kleideten sie sich, was aßen sie?
  • In welche Schulen gingen die Kinder, welche Berufe hatten die Erwachsenen?
  • Woran glaubten sie? Welche Geschichten erzählten sie sich?

In den höheren Klassen kommen Themen dazu, die aus der Grundsituation des Menschen hervorgehen:

  • Wie kann ich glücklich leben?
  • Wie kann ich Recht von Unrecht unterscheiden?
  • Was ist der Sinn des Lebens?

Wie einige bisherige LateinschülerInnen der 11. Klasse diese Fragen in Ovids Verwandlungsgeschichten interpretiert haben, kannst du dir in der Slideshow unten anschauen.

Latein wird als zweite Fremdsprache angeboten. Als Hauptfach wird es fünf Jahre von der 7. bis zur 11. Klasse gelernt. Danach kann Latein in der Qualifizierungsphase (12. und 13. Klasse) weitergeführt und auch als Prüfungsfach im Abitur gewählt werden.

Das Latinum, ein bundeseinheitlich anerkannter Abschluss und die Voraussetzung für eine Reihe von Studienfächern an Universitäten, wird am Ende des 5. Lernjahres erworben. Es findet dazu keine gesonderte Prüfung statt: Bedingung für den Erwerb sind fünf Lernjahre und der Abschluss des letzten Lernjahres mit mindestens der Note „ausreichend“.

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