Handynutzung an der ASF
 
1. Die Nutzung von Mobilgeräten1 für die Sekundarstufe 1 (derzeit Klassen 5-9) ist grundsätzlich untersagt.
 Ausgenommen: Lehrkräfte erlauben die Nutzung explizit im Unterricht zu unterrichtsdienlichen oder erzieherischen Zwecken.  In ganz dringenden Fällen kann das Handy benutzt werden, um Erziehungsberechtigte zu kontaktieren. Allerdings ebenfalls nur nach Erlaubnis durch und in Gegenwart einer Lehrkraft. 
Die Lehrkraft kann entscheiden, dass vor der Stunde oder vor einer Leistungskontrolle alle Mobilgeräte abgegeben werden. Trägt eine Schülerin oder ein Schüler danach noch ein Mobilgerät bei sich, wird dies in der Leistungskontrolle als Täuschungsversuch gewertet.  2. Die Oberstufenschülerinnen und –schüler (E- und Q-Phase) dürfen Mobilgeräte nur in bestimmten Situationen bzw. Räumen nutzen: - in dem Oberstufenraum A16 ganztägig - während der Mittagspause in dem für die Oberstufe reservierten Raum (A05).  Grundsätzlich sollen die Mobilgeräte nicht von den Oberstufenschülerinnen und -schülern „vor“ den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1 genutzt werden.  Während der Unterrichtszeit (im Klassenraum oder z.B. bei Toilettengängen) ist die Nutzung untersagt, außer die Lehrkraft erlaubt dies explizit. 
Vor einer Klausur werden alle Mobilgeräte abgegeben. Trägt eine Schülerin oder ein Schüler danach noch ein Mobilgerät bei sich, wird dies als Täuschungsversuch gewertet. Begründung: Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können schon besser die Probleme und Gefahren in der Nutzung von Mobilgeräten einschätzen. Auf der anderen Seite sollen den Schülerinnen und Schülern der Sek 1 die unterschiedliche Regelung nicht stetig „vor Augen geführt werden“.  
                 
2. Maßnahmen bei Zuwiderhandlung: Einziehen des Handys durch Lehrkräfte  - 1. Verstoß: Abholung durch die Erziehungsberechtigten nach der 6. Std. und Eintragung in die Akte - 2. Verstoß: Abholung durch die Erziehungsberechtigten, schriftliche Missbilligung und Gespräch mit Eltern und betroffenem Schüler zur Festsetzung der weiteren Verfahrensweise. 
Während des Unterrichts (im Klassenraum, bei „Toilettengang“): Gleiche Maßnahmen wie beim 2. Verstoß (siehe oben). 4. Alle Formen von Verunglimpfung, Beleidigung etc. oder Film- oder Tonaufnahmen ohne Genehmigung der betroffenen Personen können zu strafrechtlicher und zivilrechtlicher Verfolgung führen. 
                                                           
(Darunter sind Smartphones, klass. Handys, Tablets, Google-Uhren etc. zu verstehen)
 
Handy-Nutzungsvertrag für Kinder
 
Weihnachten, Geburtstag, Schulwechsel, Kommunion/Konfirmation – es gibt immer mehr Anlässe, bei denen ein Handy oder Smartphone ganz oben auf dem Wunschzettel steht.
Ab welchem Alter das überhaupt sinnvoll ist, soll an dieser Stelle unkommentiert bleiben, lesen Sie dazu bitte: www.medien-sicher.de/2013/11/liebe-eltern-eine-offene-e-mail ====> Um die Handynutzung ihres 13jährigen Sohnes in vernünftige Bahnen zu lenken, hat die USBloggerin Janell Burley für ihn einen Vertrag aufgesetzt. Ich habe ihn hier übersetzt, abgewandelt und ergänzt und halte das für einen geeigneten Ansatz, um Kinder zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy anzuleiten. Die einzelnen Punkte lassen sich natürlich nach Belieben anpassen. Entscheidend ist v.a., dass man überhaupt mit seinem Kind über diese Themen spricht, denn viele durch unbedachte Handynutzung verursachte Probleme lassen sich dadurch verhindern – ob dann am Ende tatsächlich eine Unterschrift steht, ist eher zweitrangig. Handy-Nutzungsvertrag für 1. Das Handy läuft auf Mamas oder Papas Namen, weil du noch minderjährig bist. Wir sind rechtlich für alles verantwortlich, was du damit anstellst! Wir haben es gekauft und leihen es dir aus. Behandele es dementsprechend. 2. Pass gut darauf auf! Wenn du es kaputt machst, verlierst oder es gestohlen wird, ist das dein Problem, nicht unseres. Für Reparatur oder Ersatz bist dann du zuständig. 3. Richte eine Bildschirmsperre ein, damit kein Unbefugter Zugriff auf dein Handy hat. Das Passwort sagst du uns. 4. Wenn es klingelt und du siehst auf dem Display “Mama” oder “Papa”, gehst du immer dran. 5. Du schaltest es jeden Tag nach dem Abendessen aus und gibst es uns. Morgens bekommst du es wieder. 6. Halte dich an die Handynutzungsregeln der Schule. Wenn ein Lehrer es dir abnimmt, werden wir keine Eile haben, es dort abzuholen. 7. Benutze das Handy niemals für Aktionen, die anderen schaden. Schreibe niemandem etwas über dieses Telefon, das du ihm nicht auch persönlich ins Gesicht sagen würdest. 8. Du wirst dir auf diesem Gerät keine Dinge (Fotos/Videos) ansehen, die du uns nicht zeigen würdest. 9. Schalte es ab oder stumm, wenn andere Leute sich gestört fühlen könnten, insbesondere im Restaurant, im Kino oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn du mit Leuten zusammen bist, haben sie immer Vorrang vor dem Telefon. Es ist unhöflich, ein Telefon einem Menschen vorzuziehen. 10. Versende niemals Nacktaufnahmen oder andere peinliche Aufnahmen von dir oder anderen. Du lachst jetzt, aber eines Tages kann sich eine solche Situation ergeben. Es ist riskant und kann sogar dein Leben zerstören. Das Internet ist riesig und viel mächtiger als du. Was dort einmal veröffentlicht wurde, kannst du nie mehr löschen – auch einen schlechten Ruf nicht. 11. Bevor du Personen fotografierst oder filmst, fragst du sie vorher um Erlaubnis, das ist eine gesetzliche Bestimmung (“Recht am eigenen Bild”). Wenn du Aufnahmen von anderen mit dem Handy weiterschicken oder ins Internet stellen möchtest, brauchst du dazu ebenfalls deren Erlaubnis. Sind diese Personen noch nicht 16 Jahre alt, musst du sogar deren Eltern fragen! Peinliche Aufnahmen wirst du weder machen noch verschicken, denn das ist grundsätzlich strafbar! 12. Fotografiere nicht gedankenlos alles, was dir vor das Handy kommt. Du musst nicht alles dokumentieren. Genieße deine Erfahrungen und zerstöre sie nicht, indem du sie nur durch das Handy betrachtest. 13. Lass das Handy nicht dein Leben beherrschen und nutze es bewusst. Wenn du es nicht unbedingt brauchst, kann es auch einmal zuhause bleiben. Es ist nur ein Gegenstand, kein Körperteil von dir. 14. Schreibe niemals Textnachrichten im Gehen, vor allem nicht, wenn du eine Straße überquerst oder ein Fahrzeug lenkst. Keine Nachricht ist wichtiger als dein Leben! 15. Bevor du eine App installierst, lies dir genau die geforderten Berechtigungen durch. Besonders bei “Kurznachrichten versenden” und “Telefonnummern direkt anrufen” kann es sich um Kostenfallen handeln. Aber auch Ortungsdienste, deine Kontakte und der Internetzugang können von Schadsoftware missbraucht werden. 16. Wenn du diese Regeln nicht beachtest und mit dem Handy Unfug anstellst, bist du nicht reif genug dafür und musst es wieder abgeben. Wir werden uns dann zusammensetzen und darüber reden, und du wirst bestimmt auch eine zweite Chance bekommen – aber auf die dritte wirst du länger warten müssen. 
 
Suchtprävention und -beratung
 
Die Arbeit der Suchtprävention richtet sich an die gesamte Schulgemeinde. In fachbezogenen Unterrichtseinheiten zur Sucht werden die Schüler nahezu aller Jahrgangsstufen inhaltlich aufgeklärt und in ihrer Persönlichkeit gestärkt, um Verführungen zu widerstehen und ggf. wirksame Problemlö- sungsstrategien kennenzulernen und zu erproben. Wichtig bei dieser Arbeitsweise sind: Verschwiegenheit, ein aufrichtiger Umgang mit der Thematik, Gespräche auf Augenhöhe statt Belehrungen, Verlässlichkeit sowie die gemeinsame Suche nach praktikablen(!) Lösungen Inhaltliche Schwerpunkte: • Jährliche Suchtpräventionstage/Suchtpräventions-AG aus Schülern ab der 9 Jahrgangsstufe/ Suchtberatung (das können substanz- bzw. verhaltensabhängige Mitglieder der Schulgemeinde als auch deren Angehörige, Freunde, Mitschüler oder Lehrer wahrnehmen) • In dem ausschließlich für Schüler zugängigen Beratungsraum (A 8) können insbesondere betroffene Schüler ein Gespräch mit für Beratungssituationen fortgebildeten Schülern aufnehmen. • Suchen Betroffene (Schüler, Eltern oder Lehrer) die Hilfe eines Erwachsenen, so können sie sich an die Suchberatungslehrerin Frau Martin wenden (A 1). Die aktuellen Sprechzeiten werden neben den Vertretungsplänen ausgehängt.