„Das ist ja hier wie in einer Doku“ ruft eine Schülerin, als unser Bus an der High School auf dem Hainerberg in Wiesbaden vorbeifährt. Angekommen an der Wiesbaden Middle School, geht es dann hinein in die amerikanische Partnerschule, mit der die Augustinerschule seit bereits vier Jahren eine Miniversion eines Schüleraustauschs durchführt.
Spinde, bunte Poster, das Logo des Schulteams – alles erinnert sofort an die bekannten High School-Filme. Dementsprechend groß ist die Aufregung der Teilnehmenden. Dann geht es in die Mensa und zu den dort schon wartenden Austauschpartnerinnen und Austauschpartner. Zunächst verhaltene Blicke und Unsicherheit sowie die Frage :„Jetzt müssen wir wohl Englisch reden?“ Doch mithilfe einiger kommunikativer Spiele ist die erste Nervosität schnell vergessen. Die Schülerinnen und Schüler lernen sich kennen, und das Reden fällt gar nicht so schwer wie befürchtet.
Im Anschluss geht es hinein in den amerikanischen Schulalltag: Nach einer kurzen Schulführung nehmen unsere SchülerInnen an zwei Unterrichtsstunden ihrer AustauschpartnerInnen teil. Sport, Englisch, Mathematik, die Vertretung der Augustinerschule macht aktiv mit – eine unserer Schülerinnen schreibt sogar einen Test in Geometrie.
Danach geht es in den benachbarten Teen Club, wo Eltern bereits ein kleines Buffet aufgebaut haben. chicken tenders, mashed potatoes, maccaroni and cheese, rice crispies und brownies – und da ist es wieder, dieses Gefühl, nicht mehr in Hessen, sondern in den USA zu sein.
Leider geht es dann viel zu schnell. Noch ein Gruppenfoto und eine halbe Stunde quatschen, Volleyball oder Basketball spielen, für mehr bleibt leider keine Zeit mehr. Handynummern werden ausgetauscht und dann heißt es: „See you in three weeks!“ Denn am 13.5. werden wir die amerikanischen Jugendlichen und ihre Lehrerinnen an der Augustinerschule begrüßen, um sie in unseren Schulalltag hineinschnuppern zu lassen.
Andrea Rühl

